Nord, Nord, Mord – Dreharbeiten beim SSC Hagen! 🎥

Die Krimiserie „Nord, Nord, Mord“ läuft seit 2011 im ZDF und gehört zu den echten Dauerbrennern des Senders. Sie spielt zwar auf der Nordseeinsel Sylt, doch manchmal gibt es auch Drehorte außerhalb der Insel. In den vergangenen Tagen war das Team auf dem Sportplatz des SSC Hagen in Ahrensburg zu Gast. Klar, dass ich mich da mal umgeschaut habe.
Inhalt
Nord, Nord, Mord – „Sievers und die rote Karte“
„In Sievers und die rote Karte“ steht Hauptkommissar Carl Sievers (Peter Heinrich Brix) selbst an der Seitenlinie des örtlichen Fußballplatzes, als der Torwart während eines Elfmeters zusammenbricht. Zunächst wirkt alles wie ein medizinischer Zwischenfall, doch schnell zeigt sich: Der Tod war herbeigeführt. Der Tote lebte zwischen zwei Männern: seinem Ehemann Thor Knudsen (Max von Thun), erfolgreicher Unternehmer und auf der Insel schwer zu übersehen, und seinem jüngeren Liebhaber Bo von Schlander (Nico Stank), Hundesitter mit großem Auftritt.
Soweit zur Inhaltsangabe der neuen Folge, für die einige Szenen auf dem Fußballplatz des SSC Hagen entstanden sind. Es kommt immer mal wieder vor, dass Szenen im Umland von Hamburg, statt auf der Insel, entstehen. Logistisch ist das oft einfacher.
Regelmäßig ist das Rathaus von Ammersbek Kulisse für die Serie, auch in Bargteheide und Stellau sind schon Szenen entstanden. 2023 war ein Keller in Ahrensburg Schauplatz für eine Cannabis-Plantage. Und nun der Sportplatz des SSC Hagen.

Statistinnen des SSC Hagen am Set
Als ich am Morgen zu Drehbeginn auf den Sportplatz komme, macht sich gerade eine Gruppe von Fußballerinnen warm. Ich kenne sie, genauso wie ihren Trainer, denn es handelt sich um Spielerinnen der Damen-Teams des SSC Hagen und den Vereinsvorsitzenden des SSC, Günter Feigl. Sie alle sind als Statist:innen dabei.
Während die Spielerinnen sich aufwärmen, laufen letzte Vorbereitungen für die ersten Drehs. Auf dem Fußballplatz stehen Pavillons, die das Equipment vor Regen schützen, es wuseln Menschen umher. Für das Kamerateam sind Schienen verlegt worden, so kann die Kamera schnell und ohne zu ruckeln neben den Darstellern herfahren, wenn es sportlich wird.

Torwarttraining für Feldmann
Auf dem Drehplan steht heute ein Torwarttraining für Kriminaloberkommissar Hinnerk Feldmann (Oliver Wnuk). Begleitet wird er von seinem Kollegen Schneider (Stephan A. Toelle). In der ersten Szene sollen die beiden an den trainierenden Spielerinnen vorbeilaufen, ein Ball rollt Kommissar Feldmann vor die Füße, er spielt ihn zurück. Schnitt. Nach einigen Wiederholungen ist die Szene im Kasten.
Kurzer Umbau, zwischendurch eine Regenpause, weiter geht’s. So arbeitet das Team sich Szene für Szene voran. Bis eine fertige Folge im Kasten ist, vergehen viele Drehtage. Danach wird alles zusammengeschnitten, vertont, final bearbeitet. Am Ende sitzen wir gemütliche 90 Minuten vor dem Fernseher und alles wirkt so selbstverständlich.
Mit anderen Worten: Es steckt viel mehr Fleißarbeit in einem fertigen Film oder einer Serienfolge, als die Zuschauer:innen ahnen können. Nach anderthalb Stunden vor Ort schwinge ich mich wieder auf mein Fahrrad. Die Dreharbeiten auf dem Sportplatz laufen insgesamt 5 Tage, dann geht es an einem anderen Ort weiter.

Sendetermin noch unbekannt
Für die Spielerinnen des SSC Hagen war es spannend, bei den Dreharbeiten zu „Nord, Nord, Mord“ mitzuwirken. Natürlich bekommen sie eine Aufwandsentschädigung und ich mache noch ein Gruppenfoto mit den beiden Schauspielern.
Wann die Folge ausgestrahlt wird, ist aktuell noch nicht bekannt, ein paar Monate werden bis dahin noch vergehen. Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden. Hier noch ein paar Eindrücke von den Dreharbeiten. Wenn du die Serie noch nicht kennst, schau dir doch schon mal ein paar Folgen in der Mediathek des ZDF an. Es lohnt sich. Die Geschichten sind spannend, die Schauspieler top und die Kulisse auf Sylt ein echter Hingucker. Dass einige Szenen nicht dort entstanden sind, merkt man beim Schauen der Folgen natürlich nicht.


