Der Neujahrsempfang 2026: Eine Stadt, in der sich viel bewegt!

Am 16. Januar feierte die Stadt Ahrensburg ihren traditionellen Neujahrsempfang in der Reithalle des Marstalls. Beim Neujahrsempfang kommen traditionell Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden zum Austausch zusammen. In diesem Jahr stand der Abend unter dem Motto „Städtepartnerschaften – Brücken bauen“. Und so waren die Partnerstädte Ahrensburgs ein zentrales Thema, allen voran Ludwigslust, das in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiert und eine Delegation nach Ahrensburg geschickt hatte.
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Gäste und Programm beim Neujahrsempfang
Zum Start begrüßte Bürgermeister Eckart Boege neben vielen Vertreter:innen von Ahrensburger Unternehmen, Institutionen und Vereinen auch die Delegation aus der Partnerstadt Ludwigslust, darunter u. a. die stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Müller und Helmut Schapper, der Präsident der Stadtvertretung Ludwigslust.
„Eine Stadt in der sich viel bewegt!“
Nach der Begrüßung gab Eckart Boege einen kleinen Überblick zur aktuellen Lage der Stadt. Natürlich stehe Ahrensburg vor großen Herausforderungen, diese seien aber im Vergleich zu anderen Kommunen weniger dramatisch, als es häufig dargestellt würde.
Zitat: „Es gibt Städte in Deutschland, die würden sich unsere Probleme wünschen.“ Konkret nannte der Bürgermeister die dringend nötigen Maßnahmen im Bereich Straßenbau. Er hob aber auch hervor, dass die Stadt Stand heute endlich das nötige Personal im Planungsbereich Bauwesen/Straßenbau hat, um diese Probleme anzugehen. Dies war in den letzten Jahren eben nicht der Fall gewesen.
Grundsätzlich sei Ahrensburg „eine Stadt, in der sich viel bewegt!“, ein gutes Beispiel dafür sind die Baumaßnahmen an der Aalfangschule und die Neubauten der Grundschule am Hagen bzw. des Schulzentrums am Heimgarten.
Nach Eckart Boege berichtete Bürgervorsteher Benjamin Stukenberg über seine Aktivitäten im zurückliegenden Jahr. Darunter viele Jubiläen und runde Geburtstage, das deutsche Sportabzeichen, aber auch die Eröffnung von Stadt- und Oktoberfest, sowie die Einwohnerversammlung zum Zivil- und Bevölkerungsschutz oder der Gang des Erinnerns am 9. November.

Partnerstädte im Mittelpunkt
Ein Großteil des Empfangs stand diesmal im Zeichen der Partnerstädte Ahrensburgs. 2025 besuchten Ahrensburger Vertreter:innen alle vier Partnerstädte:
- Feldkirchen (Österreich)
- Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern)
- Viljandi (Estland)
- Esplugues (Spanien), hier gab auch das Jugend-Sinfonieorchester Ahrensburg ein Konzert.
Kleine Besonderheit in diesem Jahr: Die Bürgermeister aus Feldkirchen, Esplugues und Viljandi sendeten Grüße nach Ahrensburg per Videobotschaften. Aus Ludwigslust war eine Delegation persönlich vor Ort, angeführt von Helmut Schapper, Präsident der Stadtvertretung. Schapper wünschte den Menschen in Ahrensburg ein gesundes Jahr 2026. In seiner Rede berichtete er vom 150-jährigen Stadtjubiläum Ludwigslust 2026, das die Stadt einem umfangreichen Programm feiert. U. a. gibt es eine Aufführung des Messias von Händel, der laut Schapper in Ludwigslust uraufgeführt wurde.
Für die musikalische Umrahmung sorgten zwei Schülerinnen der Kreismusikschule Johann Mathias Sperger (Ludwigslust/Parchim): Emma Frida Oertel am Saxophon und Helena Marie Reifenstein (16) an der Trompete.

Ehrungen und Ausklang
Zum Abschluss des offiziellen Teils ehrten Benjamin Stukenberg und Eckart Boege Patricia Peulen für ihr Engagement bei den „Omas gegen Rechts“. Seit Dezember 2023 demonstriert sie regelmäßig samstags auf dem Rondeel für den Erhalt unserer Demokratie – anfangs allein, dann mit wachsender Unterstützung.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Horst Marzi, langjähriger Beauftragter der Stadt für die Städtepartnerschaften.
Im Anschluss gab es natürlich noch jede Menge Gelegenheit für Gespräche und das eine oder andere kühle Getränk. Aber genug der Worte, hier noch ein paar Impressionen vom Abend. Ich wünsche dir und uns allen ein friedliches Jahr 2026, bei dem konstruktiver Austausch und ein friedliches Miteinander im Vordergrund stehen!





