Zuhause im Norden

Als das Förde Fräulein zu Besuch in Ahrensburg war

Als das Förde Fräulein zu Besuch in Ahrensburg war

Werbung, unbezahlt und aus voller Überzeugung ❤️ Hast du schon mal vom Förde Fräulein gehört? Falls nicht, kein Problem, ich stelle es dir gern vor. Förde Fräulein ist ein Blog, der schöne Cafés, Geschäfte, Restaurants und sehenswerte Orte zeigt, ursprünglich in Kiel und inzwischen in ganz Schleswig-Holstein. Und dabei ist das Förde Fräulein so erfolgreich, dass es inzwischen nicht mehr nur ein Fräulein gibt, sondern gleich zwei. Ihre Namen sind Finja und Lene und ich mag ihren Blog sehr. Ebenso wie Tausende andere Menschen in Norddeutschland und vermutlich weit darüber hinaus. Was das alles mit Ahrensburg zu tun hat? Nun, das erzähle ich dir jetzt.

Schönes und Leckeres in ganz Schleswig-Holstein

Das Förde Fräulein – Fotos: Kathrin Knoll mit freundlicher Genehmigung
Das Förde Fräulein – Fotos: Kathrin Knoll mit freundlicher Genehmigung

Ich bin nicht nur begeisterte Leserin des Förde Fräulein Blogs, ich bin auch eine entfernte Kollegin des Förde Fräuleins, weil ich als Freie Journalistin regelmäßig für das Magazin mein ZauberTopf arbeite, jaha, das ist diese Zeitschrift, die Rezepte für den Thermomix® veröffentlicht. Und mein ZauberTopf erscheint in genau in dem Verlag, der auch die Heimat des Förde Fräuleins ist.

Ich denke, ihr solltet das ruhig wissen. Über kurz oder lang wäre es ja eh ans Licht gekommen 😆 Aber zurück zum Förde Fräulein. Finja und Lene haben nämlich eine Kooperation mit der Deutschen Bahn. Im Rahmen ihrer Artikel-Reihe „Gleis und Meer“ fahren sie in verschiedene Orte in Schleswig-Holstein und erkunden diese nach Art des Förde Fräuleins. Sie stellen die Sehenswürdigkeiten vor und natürlich auch Geschäfte, Cafés, Restaurants, die zu ihrem Blog passen. Schönes Ambiente, bezaubernde Deko-Artikel, leckere Kleinigkeiten – und die Menschen, die dahinter stehen – kurz: Tolle Tipps. Bezahlt werden diese Ausflüge von der Bahn.

Tolle Sache für alle. Die Deutsche Bahn erhöht damit ihre Bekanntheit, Finja und Lene kommen rum und lernen Schleswig-Holstein kennen, Städte in ganz Schleswig-Holstein werden charmant präsentiert und bekommen mehr Besucher, die im Optimalfall sogar ihr Auto stehen lassen und somit umweltfreundlich reisen. Nicht zuletzt gibt es regelmäßige Ausflugstipps für Menschen wie dich und mich. Ein tolles Konzept.

Ein Date am Schloss

Förde Fräulein Lene mit Fotografin Kathrin am Schloss – Foto: Nicole Stroschein
Förde Fräulein Lene mit Fotografin Kathrin am Schloss – Foto: Nicole Stroschein

Klar, dass ich mich riesig freute, als Lene ihren Besuch in Ahrensburg ankündigte und mich fragte, ob ich Lust hätte, ihr unsere Stadt und ein paar Orte im Förde Fräulein Stil zu zeigen. Na, und ob ich dazu Lust hatte! Ich hatte zu dem Zeitpunkt gerade entschieden, diesem Blog mehr Leben zu verleihen. Weil ich Ahrensburg im Herzen trage und gern davon erzählen möchte, wie liebens- und lebenswert die Stadt und ihre Menschen sind.

Ich verabredete mich also mit Lene am Schloss. Als ich dort saß und auf sie wartete, war der Himmel noch grau und ich schon fast ein bisschen traurig, wollte ich doch Ahrensburg im besten Licht präsentieren. Zum Glück brachte Lene die Sonne mit. Noch während wir am Schloss spazieren gingen, riss der Himmel auf, was für ein schöner Moment.

Schloss Ahrensburg strahlt für das Förde Fräulein – Foto: Nicole Stroschein
Schloss Ahrensburg strahlt für das Förde Fräulein – Foto: Nicole Stroschein

Ein Interview im Café Gold

Als nächstes gingen wir ins Café Gold, das direkt gegenüber vom Schloss liegt. Lene wollte alles über meine persönliche Ahrensburg-Geschichte und den Ahrensburg Blog wissen. Obwohl – oder gerade weil – ich selbst in weit über 20 Jahren als Journalistin für große deutsche Zeitschriften schon hunderte von Interviews geführt habe, finde ich es immer ungewohnt, über mich zu sprechen. Wenn jemand ein Interview so charmant führt wie Lene (und natürlich auch Finja), ist es aber mehr als angenehm von sich zu erzählen 😊

Mit Förde Fräulein Lene im Café Gold – Foto: Kathrin Knoll
Mit Förde Fräulein Lene im Café Gold – Foto: Kathrin Knoll

Beste Werbung für Ahrensburg

Nach einem Kaffee und einem Obstsalat und vielen, vielen Fotos im Café Gold, zeigte ich Lene noch weitere Geschäfte, die perfekt zu ihrem Stil passen: Die Badeperle, Koti, Blumen & Ambiente, natürlich durfte auch eine Runde um den Muschelläufer nicht fehlen und zum Abschluss gingen wir noch ins Restaurant Söbentein. Am Liebsten hätte Lene auch noch Burg Arnesvelde gesehen, doch dafür reichte die Zeit nicht. Sie will aber auf jeden Fall noch einmal zurückkehren, auch um das Schloss von innen zu erkunden. Es war an dem Tag leider nicht für Besucher geöffnet.

Inzwischen sind ein paar Wochen vergangen, Lenes Bericht über ihren Besuch ist online und viele Ahrensburger haben sich sehr darüber gefreut. Was für ein Glücksfall auch für die Geschäfte, das Café Gold und das Söbentein. Dank einer Kooperation mit der Deutschen Bahn konnte Lene ihnen zu etwas mehr Bekanntheit verhelfen und es hat sie keinen Cent gekostet.

Die Idee

Nun gab es viel Resonanz auf den Artikel, generell möchte ich an dieser Stelle einmal sagen, wie sehr ich den positiven und konstruktiven Austausch in dieser kleinen Stadt schätze. Ihr Menschen da draußen seid super, ich begegne täglich Ahrensburgern, die mich ansprechen, und freue mich sehr, dass dieser kleine Blog euch so erfreut. Werbung, wie es sie beim Förde Fräulein gibt, hat hier bisher keine Rolle gespielt. Ich fahre einfach mit meinem Rad durch die Stadt, zeige meine Lieblingsorte und erzähle Geschichten von Menschen, die hier leben. Das soll auch so bleiben. Allerdings ist es natürlich ein Hobby, denn auch ich muss arbeiten, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Darf ich vorstellen: ein Rad namens Lottchen – Foto: Nicole Stroschein
Darf ich vorstellen: ein Rad namens Lottchen – Foto: Nicole Stroschein

Nun allerdings bin ich auf die Idee gebracht worden, die Sache noch etwas zu erweitern. Ich werde künftig auch anbieten, Geschäfte, Restaurants und andere Firmen vorzustellen – im Rahmen bezahlter – und selbstverständlich deutlich gekennzeichneter Werbung. Was es nicht geben wird, sind 08/15-Anzeigen und Werbebanner. Sowas mag ich nicht, das sieht nicht aus 😉 Nein, wenn du da draußen möchtest, dass ich dir und deinem Geschäft – gegen ein Honorar – zu mehr Bekanntheit verhelfe, dann besuche ich dich, du erzählst mir, was dein Angebot besonders macht und warum du das, was du tust, liebst. Gemeinsam entwickeln wir dann die Geschichte, die ich erzählen werde. In Wort und Bild. Voraussetzung ist aber, dass du das, was du tust, wirklich liebst, dass ich dich – Bezahlung hin- oder her – aus voller Überzeugung empfehlen kann.

Kooperationen auf dem Ahrensburg Blog

In den nächsten Tagen werde ich auf einer eigenen Seite zusammenfassen, welche Formen der Kooperation möglich sind und dies ganz transparent für euch alle da draußen erklären. Das Gute daran: Wenn ich einen Teil meines Lebensunterhaltes mit diesem Blog verdiene, kann ich ihm mehr Zeit widmen und mehr Geschichten erzählen. Am Ende profitieren wir also gewissermaßen alle davon. Denn über Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, in Vereinen oder für einen guten Zweck, wie z. B. die Jungs vom Fuck Cancer Festival, werde ich selbstverständlich auch weiterhin einfach so schreiben. Ohne Bezahlung, aber immer mit Herz ❤️

In diesem Sinne: Bleibt mir gewogen, ich halte euch auf dem Laufenden!

Ach, eins noch: Du hast den Beitrag beim Förde Fräulein verpasst? Kein Problem, du findest ihn hier – schau gern bei Finja und Lene vorbei, sie freuen sich immer über Besuch.

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2 thoughts on “Als das Förde Fräulein zu Besuch in Ahrensburg war”

  • Dank für diesen schönen Blog, der mir wieder Lust auf die Stadt meiner Kindheit und Jugend gemacht hat! Letzten Samstag haben wir uns als Familie ins Auto gesetzt und sind nach Ahrensburg gefahren. Dabei ging es NICHT ums Shoppen, sondern darum, die Stadt neu zu entdecken: Schaufenster, Wochenmarkt, Stimmung, Leute, Schlosskirche und -park. So sind wir zu sechst durch die Stadt geschlendert und schließlich dem Tipp von Nicole gefolgt und ins Café Gold gegangen:
    Lockeres Ambiente, schöne Antiquitäten, Osternippes für Deko-Queens, superleckere Torten und hervorragende Espresso-Variationen. Ein echtes Vergnügen.
    Danke für die Hommage an diese Kleinstadt und die Anregung, die Erinnerungen einmal vor Ort aufzufrischen ; )

    • Oh, wie schön! Es freut mich so sehr, dass ich dich zu einem Besuch in der alten Heimat inspriert habe. Und, dass es dir im Café Gold so gut gefallen hat. Komm ganz bald wieder und wir trinken zusammen einen Kaffee dort. Lieben Gruß aus dem Städtchen mit dem Schlößchen ❤️

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