Exklusiv: Im OP der Park-Klinik Manhagen

Exklusiv: Im OP der Park-Klinik Manhagen

Wer von Ahrensburg nach Großhansdorf fährt, kommt unweigerlich an ihr vorbei: Die Park-Klinik Manhagen liegt idyllisch eingebettet in den Park und ist ein echter Hingucker. Die meisten Ahrensburger dürften also das Gebäude schon einmal gesehen haben. Der eine oder andere war vielleicht auch schon mal zum notärztlichen Dienst am Wochenende dort oder hat sich gar einer Operation unterzogen. Letzteres gilt auch für mich. Das Besondere: ich durfte noch einmal zurückkehren und mir den OP-Trakt bei vollem Bewusstsein anschauen. Kommt einfach mit, ich zeige euch die heiligen Hallen.

Stichwort: Arthroskopie

Knie, Schultern, Hüften, aber auch Augen gehören zu den Spezialitäten der Spezialisten in der Park-Klinik. Dank zu viel Tennis und einem angegriffenen Knorpel im linken Knie, begab ich mich also im Mai 2018 auch dorthin. Genauer: In die fachkundigen Hände von Dr. Jan Hennings, dem Leiter der Unfallchirurgie, seiner charmanten Mitarbeiterin Schwester Jule und noch einiger anderer, deren Namen ich aufgrund der Umstände aber nicht erinnere. Fakt ist: Sie waren alle ganz bezaubernd! Eine Arthroskopie war nötig. Das ist ein minimalinvasiver Eingriff, bei mir war er in etwa 15 Minuten erledigt. Details und sogar Bilder aus dem Inneren meines Knies, könnt ihr auf meinem persönlichen Blog, nicmag.de nachlesen, ebenso wie ein ausführliches Interview mit Dr. Hennings.

 

Dr. Jan Hennings, Leiter der Unfallambulanz der Park-Klinik Manhagen – Foto: Nicole Stroschein
Dr. Jan Hennings, Leiter der Unfallambulanz der Park-Klinik Manhagen – Foto: Nicole Stroschein

 

Eine Nacht in der Klinik

Nach dem Eingriff blieb ich eine Nacht in der Klinik, als gute Reporterin musste ich mir die Sache schließlich genau anschauen. Ich hatte ein schönes Einzelzimmer (dank meiner privaten Zusatzversicherung) und bin gut versorgt worden. Seht selbst:

 

Ein Zimmer in der Park-Klinik Manhagen – Foto: Nicole Stroschein
Ein Zimmer in der Park-Klinik Manhagen – Foto: Nicole Stroschein

 

Zimmer in der Park-Klinik Manhagen – Foto: Nicole Stroschein
Zimmer in der Park-Klinik Manhagen – Foto: Nicole Stroschein

 

Abendbrot in der Park-Klinik Manhagen – Foto: Nicole Stroschein
Abendbrot in der Park-Klinik Manhagen – Foto: Nicole Stroschein

 

Operation bei vollem Bewusstsein

Bei der Operation selbst war ich wach, denn ich hatte mich für eine Spinal-Anästhesie entschieden, bei der nur der Unterkörper betäubt wird. Dadurch konnte ich auf einem Bildschirm live zusehen, wie Dr. Hennings das Innere meines Knies aufräumte, das heißt ausgefransten Knorpel glättete. Eine (hoffentlich) einmalige Erfahrung, die ich nie vergessen werde.

Das Erlebnis an sich und die Professionalität, mit der die ganze Operation organisiert und durchgeführt wurde, haben mich sehr beeindruckt. Deshalb bat ich darum, noch einmal wiederkehren zu dürfen, diesemal bewaffnet mit Notizblock und Kamera.

 

Die Park-Klinik-Manhagen in Großhansdorf – Foto: Nicole Stroschein
Die Park-Klinik-Manhagen in Großhansdorf – Foto: Nicole Stroschein

 

Zurück an den Tatort

Ziemlich genau ein halbes Jahr nach dem Eingriff, traf ich Dr. Hennings also erneut im OP. Er war so nett, mir alles noch einmal ganz genau zu zeigen und mir das besagte Interview zu geben. Voller Stolz nahm ich die Treppen in den Keller der Klinik und wurde von der charmanten Schwester Jule durch die Personalschleuse in das Heiligste der Klinik geführt. Mit anderen Worten: ich bekam eine blaue OP-Tracht inklusive Häubchen, es gibt auch ein Foto, aber das unterschlage ich an dieser Stelle. Dr. Hennings steht das Outfit ohnehin deutlich besser als mir.

 

Dr. Jan Hennings im OP – Foto: Nicole Stroschein
Dr. Jan Hennings im OP – Foto: Nicole Stroschein

 

In den 13 OP’s der Klinik werden bis zu 50 Operationen täglich durchgeführt, insgesamt behandeln die Ärzte rund 20 000 Patienten pro Jahr stationär und weitere 16 000 ambulant. Sowohl bei meiner eigenen OP als auch beim zweiten Besuch, war ich beeindruckt davon, wie perfekt alles ineinandergreift. Klar, anders kann so ein Betrieb nicht funktionieren, doch als Laie hat man davon ja sonst gar keine Vorstellung. Es erinnerte mich ein bisschen an einen hervorragend organisierten Flughafen.

 

Anästhesie-Raum der Park-Klinik – Foto: Nicole Stroschein
Anästhesie-Raum der Park-Klinik – Foto: Nicole Stroschein

 

Spannend fand ich, dass ein OP, wenn er gerade nicht benutzt wird, fast ein bisschen unspektakulär aussieht, da der OP-Tisch dann nur eine Art Metall-Rumpf ist, der Patient wird dann jeweils mitsamt der Liegefläche direkt vor der Operation darauf gebracht. Die technischen Geräte und Monitore sind aber natürlich auch so schon beeindruckend.

 

Ein leerer Operationssaal der Parkklinik. Kurz vor der OP wird der Patient direkt mit dem Tisch auf die hier leere Säule geschoben – Foto: Nicole Stroschein
Ein leerer Operationssaal der Parkklinik. Kurz vor der OP wird der Patient direkt mit dem OP-Tisch auf die hier leere Säule geschoben – Foto: Nicole Stroschein

 

Werkzeugkisten ohne Ende

Beeindruckend sind aber auch die Lagerräume, in denen u. a. die Werkzeuge für künstliche Gelenke und andere menschliche „Ersatzteile“ verwahrt werden. Zu einem Implantat gehören oft mehrere Kisten mit Spezialwerkzeug. Nach jeder Operation werden sie aufwendig in der „Waschküche“ des Krankenhauses in Spezialspülmaschinen gereinigt und sterilisiert. Ein Vorgang, der etwa 4 Stunden dauert.

 

Werkzeug-Koffer im OP-Bereich der Park-Klinik-Manhagen – Foto: Nicole Stroschein
Werkzeug-Koffer im OP-Bereich der Park-Klinik-Manhagen – Foto: Nicole Stroschein

 

Werkzeug-Koffer im OP-Bereich der Park-Klinik-Manhagen – Foto: Nicole Stroschein
Komplizierte Angelegenheit: Zu jedem künstlichen Gelenk gehören die Werkzeuge mehrerer Koffer – Foto: Nicole Stroschein

 

Schrauben aus einem Wirbelsäulen-Implantat – Foto: Nicole Stroschein
Schrauben aus einem Wirbelsäulen-Implantat – Foto: Nicole Stroschein

 

Die Park-Klinik – mein Fazit

Grundsätzlich hoffe ich natürlich, dass dieser Eingriff und der Aufenthalt in der Klinik eine einmalige Sache bleiben. Sollte ich aber noch einmal an einem der einschlägigen Gelenke operiert werden müssen, würde ich jederzeit in die Park-Klinik zurückkehren. Ich bin dort hervorragend ver- und umsorgt worden, von ebenso kompetenten wie freundlichen Menschen.

 

Schwester Julia aus der Unfallambulanz der Park-Klinik – Foto: Nicole Stroschein
Schwester Julia aus der Unfallambulanz der Park-Klinik – Foto: Nicole Stroschein

 

Idylle pur

Du möchtest noch weitere Infos zur Klinik oder hast Fragen zu meinem Bericht? Dann hinterlasse mir gern einen Kommentar, oder schau auf der Homepage der Park-Klinik vorbei. Ich wünsche dir aber – ebenso wie mir selbst – Gesundheit und, dass du die Klinik gar nicht von innen kennenlernen musst. Falls doch, erwartet dich dieser Ausblick auf der Vorderseite des Gebäudes:

 

Ausblick aus der Park-Klinik Manhagen – Foto: Nicole Stroschein
Ausblick aus der Park-Klinik Manhagen – Foto: Nicole Stroschein

 

Und auf der zum Park-gewandten-Seite wird es sogar noch ein wenig idyllischer, vor allem in den Sommermonaten. In diesem Sinne: Vielen Dank für’s Vorbeischauen und auf bald!

 

Dr. Jan Hennings, Leiter der Unfallambulanz der Park-Klinik – Foto: Nicole Stroschein
Dr. Jan Hennings, Leiter der Unfallambulanz der Park-Klinik – Foto: Nicole Stroschein

 

 

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